St. Maurice · Basilika der Abtei

Inhalt

Allgemeine Hinweise, Links
Außen & Hauptportal
Innen (Schiff - Chor - Seitenaltäre - Maria im Dornbusch)
Taufkapelle
Innen (2)
Kapelle des Hl. Sigismund
Glasfenster mit Sternkreiszeichen
Impressum

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Informationen zur Basilika der Abtei

Portal (2000)
Aussenseite: Himmelfahrt Christi und Thebäische Märtyrer (Philippe Kaeppelin)
Innenseite: In 27 Sprachen mehr als 270 Namen von Märtyrern aller Länder und aller Zeiten und christlichen Konfessionen erschaffen von Madehne Diener (1999). Zu bemerken sind die Märtyrer Algeriens: Bischof Pierre Claverie (1996) und sein muselmanischer Chauffeur, die Mönche von Thibirine (1996) und die Apostel des gewaltlosen Widerstandes Gandhi und Martin Luther King.

Innenraum der Basilika (1614-24), restauriert und vergrössert (1946-50).

Romanischer Turm des ll. Jh. (Bourcard, Abt von St. Maurice und Erzbischof von Lyon ...) und moderne Taufkapelle (Madeline Diener 1996).

Erdgeschoss: Das Becken in Kleeblattform aus Tuffstein versinnbildlicht die Dreieinigkeit Gottes. Aus ihm ergiesst sich das lebendige Wasser in 7 Rinnen, die die 7 Schöpfungstage und die 7 Sakramente darstellen, an den Wänden biblische Szenen, die vom Wasser handeln.

Im Turm: Die Jungfrau Maria im brennenden Dornbusch: Glasplatte (Paul Monnier 1963).

Im Glockenturm: Ein Glockenspiel mit 49 Glocken, deren grösste, «Trinitas», 3'990 kg wiegt.

Die grosse Orgel (Manufaktur Kuhn 1950)
72 Register. Dr. Albert Schweitzer, Prof. Georges Kramer und Chorherr Georges Athanasiadès haben viele Tonaufnahmen auf dieser Orgel gemacht

Pietà (P. Monnier 1937) und Karolingisches Grab (8. Jh.) vom Eingang links hinten.

Kapellen
Der heilige Ludwig von Frankreich (Mosaik von Monnier 1946)
Der heilige Niklaus von Flüe (Monnier 1946)
Der heilige Sebastian (Barockaltar)
Golgatha
Der heilige Theodul
Kapelle der Aebte (Bronze von Wuilleumier 1963)
Der heilige Sigismund, Gründer der Abtei 515

Glasfenster (Edmond Bille 1947-50)
Aufbruch der Thebäischen Legion aus Aegypten
Treueschwur des heiligen Mauritius
Mauritius lehnt den Befehl des Kaisers ab
Hinrichtung der Märtyrer durch die Prätonanische Garde
Bestattung der Märtyrer
Seitentür : Glasfenster mit Sternkreiszeichen überragt vom Kreuz Christi
Darstellung des Grabes des heiligen Mauritius zu dem Pilger strömen, unter ihnen Papst Eugen III.
Prozession am 22. September, Festtag des heiligen Mauritius und seiner glorreichen Gefährten.

Auf der rechten Seite ein Marmorschrein von François Birbaum (1942-45), der seit 2003 die Reliqien des heiligen Mathias Mulunga und Charles Lwanga aus Uganda enthält. Dies ist eine Verbindung zu Mauritius, der auch Afrikaner war.

Der Chor (erneuert 2005): Schwarzer Altar aus indischem Marmor.
Die Besonderheit dieses Steinaltars ist, dass die Priester und die Gläubigen sich im Marmor spiegeln. Sie sind lebendige Steine in und durch Christus. Jeden Tag seit 515 n. JC wird an diesem Ort die Eucharistie gefeiert zum Lobe Gottes und für das Heil der Welt.

Apsis (Mosaik von Maurice Denis)
Die Krönung des heiligen Mauritius und seiner Gefährten für das Opfer ihres Lebens.

Chorgestühl (1706, Alexander und Jean-Pierre Mayer, Holzschnitzer der Vorarlberger Schule)
Viermal täglich wird hier das Lob Gottes von den Chorherren gesungen.

Ambo (griech. «Erhöhung») 8. Jh.
Ort der Verkündigung des Gotteswortes während der Feierlichkeiten. Das Kreuz, geziert mit einer Blume in der Mitte, symbolisiert die Auferstehung «Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben».

Sakramentskapelle gewidmet Maria. Jungfrau mit Kind (Deschwanden 1867).
Durchblick durch schmiedeeiserne Pforte in den Kreuzgang (romanisch, wieder aufgebaut 1946-50). Die Stille wird durch den Gesang des Wasserbrunnens belebt: ein Ort geschlossen nach aussen, offen zur Besinnung, Ort des Gebetes und der Andacht.

Märtyrerkapelle - geschmiedete Eisentür 17. Jh.

Gewölbe: Glasfenster von Jean-Pierre Coutaz (2000) zum Thema der Offenbarung (7,14) «Sie haben ihre Kleider gewaschen und haben ihre Kleider hell gemacht im Blut des Lammes».

Territorialabtei Saint-Maurice
Gegründet am 22. September 515
Orden der Chorherren des heiligen Augustin
15, Av. d'Agaune
CH-1890 St-Maurice/VS
Tel. 0041 34 486 04 04
e-mail: abbaye@stmaurice.ch

Quelle: Informationsblatt in der Kirche

Links

Umfangreiche Informationen im Internet. Einige Links:
Wikipedia
Homepage der Abtei St. Maurice
Kathpedia
Historisches Lexikon der Schweiz
Das älteste Kloster des Abendlandes – die Abtei St-Maurice feiert ihr 1500-jähriges Bestehen (Denkmalpflege Schweiz)

Bislang keine Informationen auf www.kirchbau.de

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Außen & Hauptportal

    • Portal

    • Portal - Himmelfahrt Christi

    • Portal Innen - linke Tür

      In 27 Sprachen mehr als 270 Namen von Märtyrern

    • Portal Innen - linke Tür

      6 der 12 Apostel / Märtyrer

    • Blick in den Kreuzgang / Klostergarten

    • Portal - Thebäische Märtyrer

    • Portal Innen - rechte Tür

    • Portal Innen - rechte Tür

      6 der 12 Apostel / Märtyrer

Innen (Schiff - Chor - Seitenaltäre - Maria im Dornbusch)

    • Schiff - Blick zum Chor

    • Chor

    • Abtstuhl im Chor

    • Kapelle der Äbte

      (Bronze von Wuilleumier 1963)

    • Der heilige Ludwig von Frankreich

      (Mosaik von Monnier 1946)

    • Die Jungfrau Maria im brennenden Dornbusch

      Glasmosaik (Paul Monnier 1963) im Turm

    • Linkes Seitenschiff

    • Chorgestühl

    • Zwei Kirchenväter auf dem Chorgestühl

    • Jungfrau mit Kind

      (Deschwanden 1867)

    • Der heilige Sebastian

      (Barockaltar)

    • Mosaik Maria im Dornbusch

      unten: Zugang zur Taufkapelle

Taufkapelle (Madeline Diener)

Die Bedeutung der Taufe und der Sakramente

Die Taufkapelle im romanischen Glockenturm wurde in den Jahren 1985-1996 von Madeline Diener konzipiert. Sie ist eine Künstlerin der Schweiz, die oft in Frankreich arbeitete. Das Thema ist: das Wasser in der Bibel.

Die Taufkapelle der Dreifaltigkeit

Ein dreiteiliger Taufbrunnen im Zentrum erinnert daran, dass hier das Kind oder der Katechumene im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes getauft wird.
Es ist zu bemerken, dass der Priester nicht AMEN sagt. Dieses kleine Wort, das bedeutet: «Ja, ich glaube, ich gehöre zu den Getauften».

An jedem Tag soll der Getaufte sagen :
• Ja - zur Taufe im Namen des Vaters, wenn er an einen Gott Vater glaubt, zu ihm mit Vertrauen betet, dass sein Wille geschehe.
• Ja - zur Taufe im Namen des Sohnes, wenn er glaubt, dass Jesus Gottes Sohn ist, dass er an sein Wort glaubt und es im täglichen Leben verwirklicht.
• Ja - zur Taufe im Namen des Heiligen Geistes, wenn er glaubt, dass er es ist, der die guten Gedanken, Worte, Vorsätze und Taten leitet.

So kann der Christ jeden Tag seines Lebens JA oder NEIN zur Taufe sagen bis zu seinem Tod, „dem endgültigen AMEN, das alle Teile des Glaubensbekenntnisses krönen wird“ (Maurice Chappaz).

Auf dem Taufbrunnen Bilder aus der Bibel
Die sieben Tage der Schöpfung

Das lebendige Wasser fliesst durch sieben Rinnen, die die sieben Tage der Schöpfung symbolisieren. Die Flachreliefs zeigen Adam und Eva, die wir sind, Menschenkinder, die dazu aufgerufen sind, Gotteskinder zu werden.
Der Baum des Lebens als Weinstock kündigt uns schon an, «Ich bin der Weinstock, Ihr seid die Reben, mein Vater ist der Winzer ».
Der Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen erinnert an die Erbsünde, die die anderen Sünden erzeugt: selbst ohne Gott bestimmen zu wollen, was gut oder schlecht ist. Die Tiere zeigen den Reichtum der Natur, die vom Wasser lebt, das Gott uns schenkt (Psalm 41). «Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so lechzt meine Seele, O Gott, nach Dir».

Die sieben Rinnen stellen auch dar :
Die sieben Sakramente: Taufe, Firmung, Vergebung, Eucharistie, Priesterweihe, Ehe, Krankensalbung.
Die sieben Gaben des Heiligen Geistes: Weisheit, Verstand, Rat, Kraft, Erkenntnis, Frömmigkeit, Gottesfurcht.
Die sieben Tugenden: Glaube, Hoffnung, Liebe, Gerechtigkeit, Stärke, Mässigung, Klugheit.
Die sieben Todsünden: die Taufe will uns helfen, sie zu bekämpfen: Stolz, Geiz, Neid, Unzucht, Völlerei, Zorn, Müssiggang.

Die Basis des Taufbrunnens ist achteckig. Dies symbolisiert den achten Tag der Schöpfung: die Auferstehung (Joh. Evangelium]

Die Mosaiken
Südseite (unten, altes Testament): Arche Noah; in der Mitte führt Moses das Volk Israel geleitet vom Heiligen Geist durch das rote Meer; Jonas wird von einem Fisch zu seiner Sendung geführt.
(oben, neues Testament) Jesus wird von Johannes dem Täufer getauft; Jesus vergibt einem Gelähmten seine Sünden und sagt: «Stehe auf und geh».
Nordseite: Jesus am Jakobsbrunnen mit der Samariterin; der Baum des Lebens; der Blinde wird sehend am Siloe-Teich; das himmlische Jerusalem und das mystische Lamm der Apokalypse; der erste Märtyrer, der Diakon Stefan, wird gesteinigt; die wunderbarer Brotvermehrung.
In der Nische: Darstellung des Wortes von Tertullian (2. Jh] «Die Christen sind wie Fische in einem Fluss. Sie sind in ihrem Element, aber um stark zu sein, müssen sie gegen die Strömung schwimmen, folgend ihrem Vorbild Jesus».
Daneben die Inschrift des selben Autors : «Hier ist die Quelle des Lebens, sie quillt aus der Wunde Christi, die das Universum durchströmt».
Der Türrahmen
[links] Das Wunder von Kana: auf Marias Bitte verwandelt Jesus Wasser in Wein.
[rechts] Abraham opfert seinen Sohn Isaak.
[oben] Dis Auserwählten mit Kerzen auf dem Weg zum Paradies. Die Hand Gottes als Versprechen und Segnung [drei Finger für die Dreieinigkeit und zwei für die doppelte Natur Jesus-Mensch und Gott] macht den Besucher für einen Augenblick zum Pilger.

Quelle: Informationsblatt in der Kirche

Taufkapelle

Innen (2)

    • Epitaph

      für den Walliser Unternehmer und Politiker Kaspar Jodok Stockalper vom Thurm (1609–1691) - Leitspruch: Nihil solidum nisi solum (Nichts ist beständig ausser Grund und Boden)

    • Pietà

      (P. Monnier 1937)

    • Chordecke: Heilig-Geist-Taube

    • Barockaltar auf der Empore

    • Karolingisches Grab

      (8. Jh.)

    • Schiff Decke: Wappen

Kapelle des Hl. Sigismund

Glasfenster mit Sternkreiszeichen überragt vom Kreuz Christi

    • 1. Reihe Widder · Stier · Zwillinge

    • 2. Reihe Krebs · Löwe · Jungfrau

    • Fenstermitte: Kreuz

    • 3. Reihe: Waage · Skorpion · Schütze

    • 4. Reihe: Steinbock · Wassermann · Fische

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Diashow starten - 12 Einzelbilder Tierkreiszeichen

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Die folgende Übersicht erstellte der Astrologe Antiochos von Athen (2. Jahrhundert n. Chr.); Ergänzungen finden sich bei Claudius Ptolemäus (100–160 n. Chr.) und Vettius Valens (120–175 n. Chr.) [Quelle: Wikipedia]

Tierkreiszeichen

Jahreszeit

Elemente

Qualität

Lebensalter

Windrichtung

Zeitraum

Widder
Stier
Zwillinge

Frühling

Feuer
Erde
Luft

trocken + warm
trocken + kalt
feucht + warm

Kindheit

Süd

21.03. - 20.04.
21.04. - 20.05.
21.05. - 21.06.

Krebs
we
Jungfrau

Sommer

Wasser
Feuer
Erde

feucht + kalt
trocken + warm
trocken + kalt

Jugend

Ost

22.06. - 22.07.
23.07. - 22.08.
23.08. - 23.09.

Waage
Skorpion
Schütze

Herbst

Luft
Wasser
Feuer

feucht + warm
feucht + kalt
trocken + warm

Mannheit

Nord

24.09. - 23.10.
24.10. - 22.11.
23.11. - 21.12.

Steinbock
Wassermann
Fische

Winter

Erde
Luft
Wasser

trocken + kalt
feucht + warm
feucht + kalt

Alter

West

22.12. - 20.01.
21.01. - 18.02.
19.02. - 20.03.

Impressum

St. Maurice - Basilika der Abtei fotografiert am 10.07.2007, 16.05.2008, 19.05.2008
© 2013 Foto-Kunst Andreas Keller - Ehrenhalde 14, 70192 Stuttgart
Auf www.kirchen-online.org veröffentlicht am 11.04.2013 / verschoben auf www.kirchen-online.com am 01.11.2015

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