Oberwald · Pfarrkirche Heilig Kreuz

Inhalt

Allgemeine Hinweise · Links
1 · Außen
2 · Innen Überblick - Altäre & Kanzel
3.1 · Orgel
3.2 · Taufstein
4 · Malereien
5 · Kreuzwegstationen
Impressum

Detaillierte Informationen

sind zu finden in einem kleinen Führer "Kirchen & Kapellen im Obergoms" (überall erhältlich) - hieraus wird nachfolgend häufig zitiert. Informationen auch auf der Website von "booking & more".

Die beiden Gemeinden Oberwald und Unterwassern einigten sich Ende des 17. Jahrhunderts auf den Standort der Kirche zwischen den Dörfern. Als Wallfahrtskirche entstand sie etwas abseits der Siedlung. Die Weihe der Kirche und der drei Altäre war im Jahr 1736. Eine Lawine beschä-digte 1720 das Turmdach und die Sakristei. Damals fügte man hinter der Chorstirn den für die Kirche so charakteristischen Lawinenbrecher-keil an. Seine Gestalt wurde im Laufe der Jahrhunderte verändert. Bei der Überschwemmung 1834 umschloss so viel Schutt den Bau, dass man zur Kirchentür hinuntersteigen musste, während früher Stufen zu ihr emporführten.

1 · Außen

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Bis 1981 verkehrte zwischen Oberwald und Realp die Furka-Zahnradbahn. Sie wurde mit der Eröffnung des Furka-Tunnels stillgelegt und gut 10 Jahre später in Ehrenamtsregie wieder eröffnet. Zählt heute zu den großen Attraktionen der Gegend...

2 · Innen Überblick - Altäre & Kanzel

2.01 - 05: Überblick
2.06: Josefsaltar (linker Seitenaltar): um 1716 erbaut, stammt wahrscheinlich aus der Werkstatt des Johann Sigristen aus Glis.
2.06a: Evang. Johannes - Hl. Joseph - Karl der Große (!)
2.06b: Hl. Theodor - Hl. Katharina - Hl. Mauritius
2.06c: Hl. Michael
2.07 + 09: Kerzenengel zu Seiten des Hochaltars
2.08: Hochaltar: wurde um 1716 erbaut. Das Kruzifix stammt aus der ersten Hälfe des 17. Jahrhunderts. Der Figurenstil und der Aufbau des dreigeschossigen Altars weisen auf Johann Ritz aus Selkingen hin. Im Hauptgeschoss ist eine Kreuzigung dargestellt, im oberen Geschoss der hl. Nikolaus von Myra und in der Bekrönung der Auferstandene. Als Flankenstatuen dienen links der hl. Bartholomäus, rechts der hl. Sebastian, oben links der hl. Franz Xaver und rechts der hl. Antonius von Padua.
2.10: Rosenkranzaltar (rechter Seitenaltar): wurde um 1717 erbaut. Auch dieser Altar stammt wahrscheinlich aus der Werkstatt des Johann Ritz, an der sein Sohn Jodok den Hauptanteil schuf.
2.10a: Hl. Dominikus - Muttergottes - Hl. Katharina von Siena
2.10b: Rosenkranzmadonna
2.10c: Hl. Petrus - Taufe Jesu - Hl. Paulus
2.10d: Hl. Carlo Borromeo
2.11: Kanzel - stammt aus der Zeit des Kirchenbaus um 1710
2.12 - 15: Evangelisten (Kanzelkorb)
2.16: Hl. Ignatius (Kanzelrückwand)
2.17: Heilig-Geist-Taube (Kanzeldeckel)

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3.1 · Orgel

Orgelbauer: Hans J. Füglister Grimisuat (1982) | mechanische Traktur · mechanische Registratur · Schleifladen
Manual C – f“‘: Prinzipal 8 ' · Copel 8 ' · Octav 4 ' · Flöte 4 ' · Sesquialter II (ab c') 2 2/3 ' · Schwiegel 2 ' · Mixtur III 1 1/3 '
Pedal C - f': Subbass 16 ' · Trompete 8 '
Koppel I - P | Quelle Orgelverzeichnis Schweiz und Liechtenstein

3.2 · Taufstein

Der Taufstein wurde 1725 vom Bildhauer Anton Sigristen aus Glis erschaffen.
Von oben nach unten:
3.06 - 08: Gottvater. Inschrift "Hic est filius meus in quo mihi bene complacui. Matth. 17" (Mt 17,4: Dies ist mein lieber Sohn, an welchem ich Wohlgefallen habe)
3.09 - 12: Taufe Jesu (unter Heilig-Geist-Taube). Inschrift "Baptizantes eos in nomine Patris et Fili et Spiritus Sanctus. Amen" (Mt 28,19: taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes,)
3.13 + 14: Aussendung der Jünger
3.15: Sockel des Taufsteins

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4 · Malereien

An den Schiffswänden stehen zwei Gemäldezyklen in der Art der Obergommer Malerei der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. In der Attikazone sind die Nothelfer auf Schriftbändern dargestellt: rechts hl. Achatius, Ägidius, Margareta und eine weitere weibliche Märtyrin (Katharina?), links Dionysius, Mauritius, ein heiliger Bischof (Theodul?) und Georg. Unter dem Sims ist eine sechsteilige Bildfolge zum hl. Kreuz zu sehen: Kreuzabnahme, Auffindung des Kreuzes durch die hl. Helena, eine nicht identifizierbare fragmentarische Szene, die hl. Helena neben dem Kreuz stehend, Zug des Kaisers Heraklius mit dem zurückeroberten Kreuz und Maria Schmerzen in einem sturmbewegten Boot mit liegendem Kreuz, Lanze und Schwamm. Die Gemälde am Chorgewölbe, eine Pietà und eine Verkündigung, sind zum Teil stark überholt. Die fünf Medaillons am Chorbogen stammen aus dem Jahr 1923 und zeigen die Evangelisten beidseits vom Herzen Jesu.
4.01 - 07: im Chor (Pietè & Verkündigung Mariens)
4.08 - 13: die Nothelfer (s.o.)
4.14 - 17: Bilder zum heiligen Kreuz
4.18 - 23: Deckenbilder
4.24: Chorbogen - Evangelisten und Jesus

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5 · Kreuzwegstationen

Ca. 25 weitere Kreuzwegdarstellungen finden Sie hier und eine große Anzahl - verbunden mit grundsätzlichen Informationen - auf www.kirchen-online.org

Besonderheit dieser 14 Tafeln ist, dass sie keinen beschreibenden Text tragen (nur die Stations-Nummer), dafür aber Hinweise zum Ablass. Siehe hierzu die Darstellung der Pfarrkirche in Vals
Tafeln 1, 11 - 14: Vollkommener Ablaß
Tafeln 2 - 10: 1 Jahr & 1 Quadragenen Ablaß

 

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Impressum

Oberwald · Pfarrkirche Heilig Kreuz fotografiert am 24.06.2016
© 2020 Foto-Kunst Andreas Keller - Ehrenhalde 14, 70192 Stuttgart
Auf www.kirchen-online.com veröffentlicht am 04.04.2020 (105 Bilder) SDG

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