Stgt-Degerloch · Michaelskirche

Inhalt

Allgemeine Hinweise, Links
Außen
Historische Bilder
Schiff
Chor · Orgelempore · Decke im Schiff, Vierung
Baudetails
Turmstube mit Michaelsfenster
Chorfenster

Im Internet findet man auf der Website der Kirchengemeinde Informationen zur Geschichte und zur Kirche. Hieraus zitiert:

"Im Jahre 1468 wird Degerloch zur eigenen Pfarrei. Aus diesem Anlaß wird nun eine erste Kirche gebaut. Sie ist "dem allmächtigen Gott und unserer lieben Frauen" geweiht, also eine Marienkirche. ... 1592 wurde eine Empore eingebaut, um den wachsenden Platzanforderungen gerecht zu werden. ... Schon zu Beginn des 30-jährigen Krieges, im Jahre 1621, wurde die Kirche nach Plänen des württembergischen Baumeisters Heinrich Schickhardt umgebaut und erweitert. Im Jahre 1740 wurde die erste Orgel eingebaut, sie hatte zwei Manuale und zwölf Register. In der Folgezeit wurde die Kirche noch mehrmals umgebaut und vergrößert, bis man sich im Jahre 1889 entschloss, den alten Kirchenbau abzubrechen und durch einen Neubau zu ersetzen. Die Kirche wurde im neuromanischen Stil nach Plänen des Oberbaurats Christian von Leins unter der Leitung des Architekten Heinrich Dolmetsch neu erbaut. Der Gottesdienst zur Einweihung fand am 23. November 1890 statt."

Informationen auch auf www.kirchbau.de

Zum Namen:
"Die heutige Michaelskirche war bis zum Jahr 1927 die „Degerlocher Kirche". Dann baute die im Lauf des 19. Jahrhunderts herangewachsene katholische Gemeinde ihre Mariä-Himmelfahrts-Kirche. Auch die evangelische Gemeinde, die seit der Eingemeindung Degerlochs nach Stuttgart 1908 rasch, zeitweise stürmisch gewachsen war, baute weitere Kirchen (1932 Hoffeldkirche, 1955 Heilig-Geist-Kirche, 1960 Versöhnungskirche).
Dadurch wurde es notwendig, auch der alten Degerlocher Kirche einen Namen zu geben.
Nach reiflichen Überlegungen wurde (um 1949) der Name Michaelskirche gewählt, als eine der Kirchen hoch oben auf dem Berg, auf denen schon die ersten Michaelskirchen errichtet worden waren.
Zum andern sollte der Name Michael, der „gegen Hölle und Teufel Kämpfende", gerade in der Gegenwart die Gemeinde daran erinnern, daß ihr dieser Kampf aufgetragen ist, und daß sie nur bestehen wird, wenn sie wach und kampfbereit ist für die Sache ihres Herrn."

Im Jahr 1970 hat die Kirchgemeinde einen kleinen Führer heraus-gegeben (vergriffen / download), Text von Rektor i. R. Karl Wais, Hieraus zitiere ich nachfolgend vielfach.

Zum 100Jahrfeier 1990 erschien eine Broschüre mit einem wahrhaft bemerkenswerten Festprogramm - hier zum Download

Wie die Kirche nach 1890 - in der neuen Gestalt durch Leins / Dol-metsch und der Ausschmückung durch Theodor Bauerle - ausgesehen haben mag, kann man am besten dem „Christlichen Kunstblatt“,
32. Jahrgang, Heft 12, Seite 178-186, Stuttgart 1890 „Die Kunst als Gehilfin der Predigt“ Redaktionsartikel (Herausgeber: Prälat Heinrich Merz) entnehmen - hier zum Download .

Auf diesen Artikel hatte mich Ulrich Zimmermann im Kontext der Uhlbacher Andreaskirche hingewiesen mit der Erläuterung::
"Bauerle hat dort in der im Artikel beschriebenen Degerlocher Michaelskirche (damals noch einfach Degerlocher Kirche genannt) sein Erstlingswerk gestaltet, die komplette "sinnbildliche" Ausmalung der von Chr. F. v. Leins (Bauleitung H. Dolmetsch) erweiterten und neu gestalteten Kirche. Die ikonographische Konzeption stammt von Bauerles Kunstakademie-Lehrer Jakob Grünenwald, an dessen Stil und Ikonographie sich Bauerle auch später noch orientiert hat. Diese Aus-malung wird im Artikel geschildert und gelobt.
Die Michaelskirche wurde 1961/62 von Architekt Hans Seytter total-renoviert/purifiziert, was damals ganz selbstverständlich hieß: weg mit der Innenausstattung und -gestaltung 1890."

Auch die Andreaskirche wurde in den 1960er Jahren "purifiziert", hatte aber mehr Glück: die Malereien etc. wurden "nur" übertüncht, so dass eine sorgsame Restaurierung 1988 - 1990 die Originalgestalt wieder ans Tageslicht bringen konnte. Dies Glück hatte die Degerlocher Kirche nicht. Weg ist weg und man fragt sich verwundert, wie ein solcher Bildersturm - schlimmer als in/nach der Reformation - von den Denkmalbehörden hatte genehmigt werden können...
So kann man mit viel Fantasie und dem Inneren der Andreaskirche zusammen mit dem Artikel im Christlichen Kunstblatt versuchen, den früheren Zustand vor dem inneren Auge zu rekonstruieren. Fotos innen sind von diesem Zustand leider nicht vorhanden.

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Außen

Historische Bilder

Zum Leidwesen des ebenfalls an dem Bild interessierten, mit mir befreun-deten Pfarrer-Georgii-Nachkommens Dr. Hans-Ulrich Freiherr von Ruepp-recht, damaligem Vorsitzendem des Vereins für Familien- und Wappen-kunde.
Ausführliche Beschreibung: G.R., „Mehr Hirn!“ Seite 98-103: Der Engel von Degerloch. - Seit 2017 in der Ausstellung der „Geschichtswerkstatt Deger-loch e. V.“ Im alten Pfarrhaus/Dekanatsgebäude.

3 · Degerloch bald nach 1829 (neuer Kirchturm) Mesnerhaus rechts daneben bereits zweistockig
Aquarell, vermutlich aus dem Nachlass von Martha Kleinert, geborene Raff, Witwe des letzten Degerlocher Farrenwärters Albert Kleinert, Mittlere Straße 13. Diese hatte es von Frau Clara Staehle (+1959 und beigesetzt im Grab des letzten Degerlocher Bauernschultheißen Wilhelm Gohl) erhalten.
Ersteigert am 7.Januar 2012 um 12.51 Uhr zum absoluten Schnäppchenpreis von 100 € - als glücklicherweise einzigem Bieter - nach freundlichem Hinweis von Frau Sabine Wörz von der Degerlocher Filiale der BW-Bank, deren Bruder das Bild ein paar Tage vor Weihnachten im Internet entdeckt hatte.
Angeboten bei: >>Eppli Auktionshaus Stadtmitte Bärenstraße 6-8: - Aufruf-Nummer 6611 Artikel-Nummer 705477 - Artikel-Bezeichnung: Stadtansicht „Parthie in Degerloch“, um 1900 - Mischtechnik/Papier, 12,5x15,5 - u. re. im Passepartout bez. „Gezeichnet Firgle in Möhringen“, gerahmt. - Zuschlag (ohne Aufgeld) 83,33 € Aufgeld 20 % End-Preis 100,00 €<< Recte: „Gezeichnet Siegle in Möhringen“

4 · Originalentwurf eines Plakats HÖHENLUFTKURORT UM 1895
(Geschenk von Frau Elisabeth Settele, geborene Burger 1911-1985 Reginenstraße, Schulkameradin meiner Mutter Anna Raff 1911-1989)
Seit 2017 in der Ausstellung der „Geschichtswerkstatt Degerloch e. V.“
Im alten Pfarrhaus/Dekanatsgebäude

5 · Degerlocher (Michaels-) Kirche um 1900
rechts die Kelter – ganz links mein Geburtshaus in der Kirchgasse 2 (seit 1938 Karl-Pfaff-Straße) - (Geburtszimmer mit rausgehängten Betten)

6 · Karl-Pfaff-Straße 2-6 Degerloch 1938
Beflaggung zum "Tag der Arbeit" - An meinem Geburtshaus (3. v. links.) die Fahne aus der Zeit des Kaiserreichs rechts der noch unbebaute Gohlsche Bauerngarten

Von Gerhard Raff erhielt ich freundlicherweise 6 Bilder der Michaels-kirche aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert
- versehen mit nachfolgenden wunderbaren Beschreibungen:

1 · Ältestes derzeit bekanntes Bild von Degerloch
vor 1829, als der von Heinrich Schickhardt 1621 errichtete Kirchturm umgebaut wurde. Im Mittelpunkt das 1801 erbaute neue Pfarrhaus. Bild zum Zeitpunkt der Aufnahme 1995 im Besitz einer mittlerweile sicher-lich verstorbenen Dame im Augustinum. * Georg Gadners Gemälde im Alten Schloss wäre über 200 Jahre älter älter, aber das ist ja nur eine Gesamtansicht des "Stuttgarter Forsts"...

2 · Degerloch zwischen 1829 (neuer Kirchturm) und 1834 (Tod von Pfarrer Georgii)
Links Fachwerkrathaus, Mitte Kirche mit dem neuen Kirchturm von 1829, rechts Pfarrhaus 1801 errichtet von Pfarrer Friedrich Heinrich August von Georgii +1834
Ölgemälde mit eingebauter Uhr samt Glockenschlag aus dem Nach-lass von Frau Elisabeth Majer-Fischer aus Reutlingen, treue StZ-Leserin, Kinderfrau von Professor Hansmartin Decker-Hauff und Nachfahrin des von 1797 bis zu seinem Tod in Degerloch tätigen Pfarrers M. Friedrich Heinrich August von Georgii (siehe Keidel 71-73, Grabmal hinter der Kirche noch vorhanden, aber nicht mehr am ur-sprünglichen Standort, das Grab fiel 1961 dem Anbau des Gemeinde-saals zum Opfer).
Nach meinem am 21.Juli 1975 erschienenen StZ-Artikel zur Freilegung des Fachwerks des Degerlocher Rathauses – das nach dem Gutachten des Landesdenkmalamtes „nie freigelegen hat“ – mir von ihr als Gegenbeweis zur Kenntnis gebracht und für den Fall ihres Todes als Geschenk versprochen.
Ihre unverheiratete Tochter, die mich bis dahin nicht kannte, wollte das dann aber nicht glauben. Meinen Vorschlag, das Bild in das von Georgii 1801 errichtete Pfarrhaus zu stiften, hat sie aber befolgt. Erstmals in Degerloch vorgestellt am 25.September 1990
Von dem direkt von der von der Stadt Stuttgart vergessenen, dank meines Hinweises an Bürgermeister Rolf Lehmann mit halbjähriger Verspätung doch noch stattgefundenen Verleihung der Ehrenbürger-würde an Richard von Weizsäcker herbeigeeilten Professor Dr. Hans-martin Decker-Hauff im Rahmen seines (allerletzten !) Festvortrags - zur 100-Jahrfeier der Einweihung der von Christian Friedrich von Leins und seinem Schüler Heinrich Dolmetsch 1890 umgebauten Michaels-kirche.

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Innen, Blick zum Chor

Das Schiff

Das Schiff

steht auf den Grundmauern der ehemaligen kleinen Dorfkirche und ist deshalb gegenüber dem breit ausladenden Querschiff recht schmal. Das von der einstigen dunklen Bemalung befreite hölzerne Deckengewölbe wirkt in seinem warmen Holzton angenehm und gibt zusammen mit den hellen Wänden, den in der Vierung aufgehängten Leuchten und den Farbfenstern im Chor dem Raum etwas Festliches. Wuchtig ragt die Kanzel vor dem südlichen Querschiffarm und dem Chorbogen herein in den Kirchenraum.

    • Crucifix

      Der aus geschliffenem Muschelkalk geschaffene Altar wird überragt vom gekreuzigten Christus. Er stammt noch aus der alten Kirche. Es ist eine gediegene handwerkliche Arbeit aus der Zeit um das Jahr 1740. Die beiden Leuchten auf dem Altar sind ein Geschenk der katholischen Kirchengemeinde für erwiesene Gastfreundschaft: während der Zeit, in der im zweiten Weltkrieg die Mariä-Himmelfahrts-Kirche teilweise zerstört war, durfte die katholische Gemeinde in der Michaelskirche ihre Gottesdienste halten.

    • Taufstein

      Den Rand des in Metall getriebenen Taufbeckens zieren zwei kleine Metallreliefs aus der Geschichte des Propheten Jona: die gewaltsame Aussetzung des Propheten in das stürmische Meer und seine Errettung (Auferstehung) aus dem Schlund des Walfischs. Die Taufschale schuf Ulrich Henn.

    • Lesepult

      In seine Stirnseite ist der Erzengel Michael geschnitzt. Er steht auf dem besiegten Drachen, in der Linken die Waage des Gerichts haltend, ein Werk des Künstlers Helmut Uhrig.

    • Abendmahlskelch

      Gegenüber der Kanzel steht in der Wandnische hinter kunstvollem Eisengitter eine besondere Kostbarkeit: der vergoldete Abendmahlskelch aus dem Dreißigjährigen Krieg.

    • Kanzel

      In ihren Tragpfeiler ist unten das Bild vom Fischzug des Petrus eingemeißelt, eine Arbeit des Künstlers Ulrich Henn. Die Geschichte weist mit dem Jesuswort: „Von nun an wirst du Menschen fangen" auf die Bedeutung von Kanzel und Predigt hin.

    • Kanzel · Fischzug des Petrus

    • Chor-Orgel

Disposition Chororgel

Manual

Pedal

Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Prinzipal 2'

Quinte 1 1/3'

Cromorne 8'

Subbaß 16'

Baujahr 1988, Firma Weigle im Endstadium, von Konrad Mühleisen geplant und gebaut, kurz bevor er seine eigene Orgelbaufirma aufmachte.
Koppel zum Pedal

Schiff nach Westen · Seitenschiffe · Decke · Orgel

    • Blick nach Westen zur Orgelempore

    • Nördliches Querschiff

    • Empore Nördliches Querschiff

    • Südliches Querschiff

    • Aufgang zur Seitenempore

    • Empore Südliches Querschiff

    • Schiff · Decke

    • Vierung mit Heilg-Geist-Taube

    • Heilg-Geist-Taube

    • Aufgang zur Orgelempore

    • Orgel (1968) von Friedrich Weigle (Echterdingen)

Disposition Hauptorgel

Hauptwerk (II. Manual)

Schwellwerk: (III. Manual)

Rückpositiv (I. Manual)

Pedal

Pommer 16'

Prinzipal 8'

Gemshorn 8'

Oktave 4'

Nachthorn 4'

Quinte 2 2/3'

Oktave 2'

Mixtur 2' 6f.

Trompete 8'

Offenflöte 8'

Spitzpfeife 8' (ab c1 schwebend gestimmt)

Prinzipal 4'

Blockflöte 4'

Quinte 2 2/3'

Oktave 2'

Koppelflöte 2'

Terzflöte 1 3/5'

Sifflöte 1'

Sept 1 1/7'

Scharf 1 1/3' 5f.

Hautbois 8'

Fagott 16'

Tremulant

Singend Gedackt 8'

Rohrflöte 4'

Prinzipal 2'

Nasat 1 1/3'

Scharfzimbel 1' 3f.

Vox Humana 8'

Tremulant

Prinzipal 16'

Subbaß 16'

Oktave 8'

Spitzflöte 8'

Choralbass 4'

Hintersatz 2 2/3' 4f.

Posaune 16'

Trompete 8'

Koppeln I/II, III/II, III/I, I/P, II/P, III/P
Zwei freie Kombinationen, zusätzlich eine Pedalkombination,
Feste Kombination Organo pleno
Zungenabsteller

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Bau-Details

Turmstube · Michaelsfenster

Der nischenartige Turmraum aus dem 15. Jahrhundert ist der älteste Teil des Innenraums. In ihm ist der erst vor einiger Zeit wiederentdeckte Taufstein der alten Kirche aufgestellt. Er ist heute als eine Stätte stillen Gebets eingerichtet. Ein Schriftband, entlang des Tonnengewölbes, trägt die Aufschrift:
„In der Welt habt ihr Angst;
aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden."
Hier hat die "Chronik vom Kriegsleid unserer Gemeindeglieder aus Ost und West" ihre neue Heimat gefunden, die bis zum Jahr 2005 in der Heilig-Geist-Kirche auslag.
Das Turmfenster wird geschmückt durch das Bild (Wolf-Dieter Kohler) des Erzengels Michael im Kampf mit dem Drachen, der mit seinen zehn Hörnern und sieben Kronen unter den Füßen des Engels liegt. (Offenbarung 12, 7.)

Chorfenster von Walter Kohler & Wolf-Dieter Kohler

Die drei mittleren Fenster stellen das Lebenswerk Jesu dar, links — beginnend mit der Geburtsgeschichte — seine Wunder und Taten, in der Mitte das Erlösungswerk, rechts seine Predigt in Gleichnissen.
Im Zusammenklang der kräftigen, leuchtenden Farben bilden sie einen einzigartigen Schmuck unserer Kirche. Die drei mittleren Fenster sind das Werk des im zweiten Weltkrieg gefallenen Künstlers Walter Kohler, dessen Vater von 1922 bis 1934 Pfarrer an der Kirche war.
Diese drei Fenster sind im Jahr 1940 und 1941 entstanden, wurden aber erst nach dem Krieg eingebaut. Sie gehören zu den letzten Arbeiten von Walter Kohler.
Nach der Kirchenerneuerung im Jahr 1961 hat der Sohn des Künstlers, Wolf-Dieter Kohler, das Werk seines Vaters vollendet durch das Michaelsfenster im Turmraum und die beiden noch fehlenden Fenster in der Chorapsis mit Darstellungen aus dem ersten und aus dem letzten Buch der Bibel. Sie wurden im Jahr 1964 eingesetzt.

Chorfenster von Walter Kohler

Das linke Fenster in Blau enthält Bilder aus dem Leben Jesu

Linkes Fenster

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6. Als Symbol für Christus: das Lamm, das der Welt Sünde trägt.

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5. Die Auferweckung des Lazarus (Johannes 11).

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4. Jesus stillt den Sturm auf dem Meer (Matthäus 8, 23—-27).

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3. Jesu Gespräch im Hause des Pharisäers und die Salbung durch die Sünderin (Lukas 7, 36—45).

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2. Jesus wandelt auf dem Meer und hilft dem sinkenden Petrus (Matthäus 14, 22—31).

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1. Jesu Geburt mit dem Besuch der Hirten (Lukas 2).

Linkes Fenster - Einzelbilder

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Das mittlere Fenster in Rot mit Bildern aus der Leidensgeschichte Jesu

Mittleres Fenster

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6. Der Pelikan, der seine Jungen mit dem eigenen Blut nährt — Symbol für den Opfertod Jesu.

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5. Der aus dem Grab auferstehende Christus mit der Siegesfahne (Matthäus 28).

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4. Christus am Kreuz (Matthäus 27).

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3. Die Gefangennahme — Judaskuß (Matthäus 26, 47—56).

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2. Die Fußwaschung (Johannes 13, 1—18).

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1. Salbung Jesu in Bethanien (Matthäus 26, 6—13).

Mittleres Fenster - Einzelbilder

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Das rechte Fenster in Grün und Blau stellt Gleichnisse Jesu dar

Rechtes Fenster

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6. Die ewige Stadt, das himmlische Jerusalem.

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5. Das Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen (Matthäus 25, 1—13)

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4. Das Gleichnis von der königlichen Hochzeit (Matthäus 22, 11 und 12).

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3. Das Gleichnis von den anvertrauten Pfunden (Matthäus 25, 14—30).

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2. Das Gleichnis von den Arbeitern im Weinberg (Matthäus 20, 1—13).

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1. Das Gleichnis vom verlorenen Sohn — seine Heimkehr (Lukas 5,11—32).

Rechtes Fenster - Einzelbilder

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Das Chorfenster ganz links (Wolf-Dieter Kohler 1964)

enthält, von oben nach unten, die Darstellung der Schöpfungs-geschichte und den Sündenfall (1. Mose 1—3).

Oben symbolhaft der Geist Gottes und — sehr fein — die schaffenden, gebenden Gotteshände, die die Feste des Himmels setzen, Bäume und Blumen hervorbringen, die die Vögel am Himmel, dessen Gestirne, die Fische im Wasser, Hirsche, Schafe und alle Tiere erscheinen lassen;

darunter der erste Mensch, Adam, liegend, weil noch im Schlaf, und noch einmal die Hände Gottes, die eben aus dem ersten Menschen seine Gehilfin, Eva, geformt haben (1. Mose 2, 21—22).

Ganz unten die Austreibung aus dem Paradies, das nun durch den Wächter, den Cherubim mit dem roten Flammenschwert, verschlossen wird.

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Das Chorfenster ganz links - Einzelbilder

Das Chorfenster ganz rechts (Wolf-Dieter Kohler 1964)

Als Vollendung der Geschichte Gottes mit den Menschen sind hier aus dem geheimnisvollen letzten Buch der Bibel die gewaltigen apokalyptischen Aufzeichnungen des Sehers Johannes vom Endgericht bildhaft gestaltet.

Die vier unteren Bilder sind Offenbarung 20, 11—15 entnommen: Christus als Weltenrichter im Strahlenkranz der Herrlichkeit, vor der Himmel und Erde vergeht. Die Engel des Gerichts rufen mit ihren Posaunen die Toten aus ihren Gräbern. Die Bücher werden aufgeschlagen (drittes Bild) und die Menschen werden „nach der Schrift in den Büchern" gerichtet. Wer nicht im Buch des Lebens geschrieben steht, wird in den feurigen Pfuhl geworfen (unterstes Bild).

Das Chorfenster ganz rechts - Einzelbilder

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Impressum

Michaelskirche Stuttgart - Degerloch fotografiert am 12.10. + 18.10.2014
Auf www.kirchen-online.com veröffentlicht am 20.12.2014
6 historische Bilder mit Beschreibung hinzugefügt im Februar 2021
(c) 2021 Foto-Kunst Andreas Keller.

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