Stgt-Hofen St. Barbara

Inhalt

Allgemeine Hinweise · Links
Außen · Alter Friedhof · Lourdes-Grotte · Grabmäler · Hauptportal
Innen (Überblick) · Orgelempore
Chor & Hochaltar
Linker Seitenaltar & Stuttgarter Madonna · Rechter Seitenaltar
Pietà · Auferstehungschristus · Sebastian & Josef
Kanzel · Kerzenständer · Ambo
Kreuzwegstationen
Decke
Impressum

Berühmt geworden ist die Kirche durch die "Stuttgarter Madonna", die zur Zeit der Reformation, am 2. Februar 1535, von Pfarrer Korner aus der Stiftskirche in Stuttgart nach Hofen gebracht wurde. Schon bald war der Ort Zuflucht für die Katholiken und ist bis heute vielbesuchter Wallfahrtsort geblieben.

Die Website der Kirchgemeinde gibt ausführlich Auskunft über die Geschichte der Kirche St. Barbara in Hofen (Kirche => Gotteshaus => Historie, Baugeschichte).

Im Verlag Schnell & Steiner ist ein kleiner, informativer Kirchenführer erschienen (1984) - Text von Harald Möhring. Hieraus wird nachfolgend in Auszügen zitiert.
ISBN 3-7954-5181-7

Informationen auch auf www.kirchbau.de

Bilder auch auf www.kleinekirchen.de

Als in Hofen am 10. März 1522 eine eigenständige Pfarrei errichtet wurde, stand hier ein kleines, vermutlich spätgotisches Kirchlein mit einem spitzigen Turm. Im Esslinger Urkundenbuch wird um 1408 ein Gotteshaus genannt. Wahrscheinlich könnte es aber schon früher gebaut worden sein, etwa um 1380, zur selben Zeit wie die berühmte Veitskapelle in Mühlhausen. Diese kleine Kirche war umgeben von einem Friedhof, auf dem berühmte Persönlichkeiten der damaligen Zeit ihre letzte Ruhestätte fanden. Die heutige St-Barbara-Kirche wurde 1783/84 erbaut. Sie war viel größer, und so mußte 1795 ein neuer Friedhof etwas außerhalb des Ortes angelegt werden.
Landsherr von Hofen war damals Herzog Karl Eugen. Er war katholisch und unterstützte den Bau der Kirche maßgeblich. Der Bau einer größeren Kirche war notwendig geworden. Nach der Reformation kamen nicht nur die Katholiken Stuttgarts, sondern auch die Angehörigen und Bediensteten des Hofes in Ludwigsburg hierher nach Hofen, das neben Neuhausen und Oeffingen katholisch geblieben war.

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Außen

Alter Friedhof · Lourdes-Grotte · Grabmäler

Hauptportal

    • Über dem Hauptportal der im sogenannten Zopfstiel erbauten St.-Barbara-Kirche, die 62m lang, 42m breit und 30m hoch ist und die vor der Hundertjahrfeier ihrer Einweihung im Jahre 1884 samt der Walker-Orgel renoviert wurde, steht (durch den Heiligenpfleger Karl Rau eingehauen), eine lateinische Inschrift, die zu deutsch lautet: Gott dem Allgütigen, Allmächtigen. Hier ist das Haus Gottes und die Pforte des Himmels. Erbaut unter Herzog Karl, restauriert unter König Karl.

Die St.-Barbara-Kirche ist als Raum im einfachen, fast nüchternen klassizistischen Stil erbaut. Sie ist 37 Meter lang, 13 Meter breit und 9,5 Meter hoch.
Im Zuge der Säkularisation wurde 1805 Franziskanerkloster in Oeffingen aufgelöst. Der königliche Regierungsrat von Farnbühler verkaufte am 24.10.1810 die Altäre an den damaligen Hofener Heiligenpfleger und Ritterwirt, Johann Werner, um 150 Gulden (Neupreis 6500 Gulden). Als Geschenk kamen dazu die Kommunionbank sowie Kreuzwegstationen.

Innen (Überblick) · Orgelempore

Chor & Hochaltar

Die Rokoko-Altäre (Altaraufbauten aus Holz) wurden im Auftrag der Franziskaner damals angefertigt von Jakob Schöninger aus Weil der Stadt im Jahre 1778. Die Statuen fertigte der Bildhauer Josef Götzl aus Augsburg an. Die Altarblätter wurden von dem berühmten Barockmaler Josef Hueber aus Augsburg gemalt (Hochaltar Hl. Antonius, Seitenaltäre links Immakulata, rechts Hl. Franziskus).

    • Tabernakel

    • Tabernakelkrone - Pelikangruppe

    • Hl. Antonius zu Padua

    • Auge der Dreifaltigkeit im Strahlenkranz

    • Bekrönung

    • Hl. Petrus

    • Hl. Wolfgang

    • Spätgotischer Taufstein

    • Chorgestühl

    • Vortragekreuz

    • Ewiges Licht

    • Crucifix (Nordwand)

    • Hl.-Grab-Christus

    • Hl. Barbara

    • Hl. Johannes Nepomuk

Linker Seitenaltar mit der 'Stuttgarter Madonna"

Auf dem linken Seitenaltar steht das Gnadenbild der 'Stuttgarter Madonna', eine geschnitzte, gotische Holzstatue aus der Ulmer Schule. Die Darstellung zeigt Maria mit Kind und stammt aus dem Ende des 15. Jahrhunderts. Der Künstler ist unbekannt. Fest steht, daß er aus der Ulmer Schule stammt.
Altarblatt: Immaculata / Figuren links & rechts: Hll. Joachim und Anna

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Rechter Seitenaltar · Franziskusaltar

Altarblatt: Hl. Franziskus / Figuren links & rechts: Hll. Klara & Elisabeth von Thüringen
Auf der Mensa: Christus & Johannes (moderne Kopie)

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Pietà · Auferstehungschristus · Hll. Sebastian & Josef

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Kanzel · Kerzenständer · Ambo

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Kreuzwegstationen

 

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Decke

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Impressum

St. Barbarakirche Stuttgart - Hofen fotografiert am 20.04.2016
Auf www.kirchen-online.com veröffentlicht am 09.07.2016
(c) 2016 Foto-Kunst Andreas Keller

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