Caux · St. Michael

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Caux ist ein im Kanton Waadt 1054 m ü. M. gelegener Kurort. Er gehört zur politischen Gemeinde Montreux. Caux wird oft in Verbindung mit dem Berg und Ausflugsziel Rochers de Naye genannt.

Bis weit ins 19. Jahrhundert bestand Caux nur aus wenigen Alphütten für die Hirten, die auf den Alpweiden das Vieh der Bauern von Montreux hielten. Als in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mehr und mehr Wanderer von Montreux und von Glion zu den Höhen von Caux hinaufstiegen, wurde 1875 die erste Alphütte zu einer Herberge ausgebaut. 1892 wurde die Zahnradbahn Glion−Caux fertiggestellt.

In der Belle Epoque wurde Caux bekannt durch das Grand Hôtel de Caux und das Hotel Caux Palace. 1946 kam das Hotel Caux Palace in den Besitz der Moralischen Aufrüstung (seit 2001 Initiativen der Veränderung). Diese Bewegung richtete im einstigen Hotel Caux Palace ihr internationales Konferenzzentrum ein. Das frühere Grand Hôtel de Caux ist seit 1978 ein Konferenzzentrum der Rosenkreuzergemeinschaft Lectorium Rosicrucianum.

Quelle: Wikipedia

Über die Kapelle "St. Martin und alle Engel" sind vor Ort keine Informationen zu finden. Auch der Kunstführer Schweiz erwähnt sie nicht. Da in der Kapelle regelmäßig Konzerte stattfinden, deren Programm im Internet publiziert wird, findet man dort auch Informationen (in franz. Sprache) zur Kapelle. Hier - mit deutscher Übersetzung - zum Download.

Seit dem Ende des 19. Jahrhunderts, als der Ort Caux entstand, stiegen anglikanische Geistliche aus Territet hinauf nach Caux, um in den Hotels Regina und Palace Gottesdienst zu feiern. Angesichts der wichtigen englischen und amerikanischen Gäste beschließt die „Gesellschaft zur Verkündigung des Evangeliums in fremden Ländern aus London“ eine Kapelle für die 200 Gläubigen zu errichten auf einem Grundstück, das die Immobiliengesellschaft Caux, Besitzerin des Palace, zur Verfügung stellt.

1905 erbaut, wird die Kapelle im Februar 1906 eingeweiht. Sie wird dem „Heiligen Michael und allen Engeln“ geweiht, was sich vor allem bei den Fenstern ausdrückt: auf der einen Seite die Taten der Engel im Alten Testament, auf der anderen des Neuen Testaments. Diese „Ikonen aus Glas“ wurden in London geschaffen. Gemäß Glasmeister Jean Prahin ist ein solches Ensemble sehr selten in der Schweiz. 1992 hat er sie restauriert.

Predigt von Prälatin Gabriele Arnold am 30.09.2018

in der Stiftskirche Stuttgart, im Rahmen des Gottesdienstes „Stiftsmusik für alle“ mit Kay Johannsen (musiziert wurde die Kantate BWV 137 von J. S. Bach) über den Hl. Michael und alle Engel.

Herzlichen Dank an Frau Arnold, dass sie uns diese Predigt (hier zum Download) überlassen hat!

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Außen

Schematisierter Grundriss

Legende

Al / Am / Ar: Altar links / Mitte / rechts

K: Kanzel / L: Lesepult / Op: Orgelpositiv

I - IV: Querrippen Gebälk im Schiff

f1 - 12: Fenster im Eingangsbereich

f13 - 21 / 26 - 33: Fenster im Schiff

f22 - 25: Fenster im Chor

Innen 1 - Schiff

Dachkonstruktion

Chor

Chorfenster links (f22) und rechts (f25)

Chor Nordostfenster (f23) & Fresko

Chor Südostfenster (f24) & Fresko

Altar

Altar - Details

Die Fenster im Eingangsbereich und im Schiff

33 bzw. 38 Fenster (wenn man im Vorraum alle einzeln zählt) schmücken diese Kirche, die Michael und allen Engeln geweiht ist - auf den Fenstern in verschiedenen Situationen dargestellt. Geschuldet der Entstehungsgeschichte sind die Legenden zu den Fenstern in englischer Sprache verfasst.
Hier zum Download eine tabellarische Übersicht über alle Fenster / Texte der Legenden mit dt. Übersetzung. Die Fenster sind im Grundriss mit f1 bis f33 gekennzeichnet.

Namentlich dargestellt sind nur die vier Erzengel Gabriel (f11), Michael (f12), Raphael (f10) und Uriel (f9) - im Eingangsbereich an der Westseite; ansonsten Szenen aus dem AT und NT, in welchen Engel eine wichtige Rolle spielen.

Informationen zu Erzengel aus Wikipedia:
In Kunst und Literatur sind die Erzengel Michael, Gabriel, Raphael und Uriel am bekanntesten geworden. In der Bibel (Jud 9 EU) wird allerdings nur Michael als Erzengel bezeichnet, Gabriel und Raphael werden dagegen immer nur Engel genannt, Uriel kommt in der Bibel gar nicht vor. Die Vorstellung von der Sieben- bzw. Vierzahl der Erzengel geht auf das Buch Tobit und das Erste Henochbuch zurück. Im Henochbuch finden sich auch die meisten Namen, die in der späteren Literatur immer wieder als Erzengel auftauchen. Die Namen fast aller Erzengel enden auf -el, was auf den semitischen Gottesnamen El verweist. Von Theologen wurde bis ins späte Mittelalter die Stellung und Zahl der Erzengel in der Angelologie diskutiert.

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.Al / Am / Ar: Altar links / Mitte / rechts
K: Kanzel / L: Lesepult / Op: Orgelpositiv
I - IV: Querrippen Gebälk im Schiff (I ohne, II - IV mit je 2 Engeln (aus Holz))

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f1 - 12: Fenster im Eingangsbereich

f13 - 21 / 26 - 33: Fenster im Schiff

f22 - 25: Fenster im Chor

f1 - f12: Fenster im Eingangsbereich

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Die Fenster f1 - f8 im Eingangsbereich basieren auf Epheser 6, 13 - 20. Siehe S. 1 und 3 der tabellarischen Gesamtdarstellung.

f13: Jakobs Traum - Die Himmelsleiter

1. Mose 28, 11-12: … Während er schlief, sah er im Traum eine breite Treppe, die von der Erde bis zum Himmel reichte. Engel stiegen auf ihr zum Himmel hinauf, andere kamen zur Erde herunter.

Legenden:
This is none other but * the house of God and this is the * gate of heaven Gen 28.17
Hier ist wirklich das Haus Gottes, das Tor des Himmels! (1. Mose 28, 17)

The windows in this church have been * erected to the Glory of God and for the adornment * of the House dedicated to His Service
Die Fenster in dieser Kirche wurden zur Ehre Gottes errichtet und zum Schmuck des Hauses, geweiht seinem Gottesdienst

f14 - f21 + f26 - f33: Fenster im Schiff

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Anmerkung zu den Fenstern f32 + f33: ohne Außenlicht, da zum Eingangsbereich

Impressum

Montreux-Caux · St. Michael fotografiert am 11.09.2018
© 2019 Foto-Kunst Andreas Keller - Ehrenhalde 14, 70192 Stuttgart
Auf www.kirchen-online.com veröffentlicht am 01.08.2019 (131 Bilder) SDG

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